17.06.2017

Die neue Verkehrsstation in Jünkerath ist fertig.

Einladung zur Einweihungsfeier am 19.07.2017

Es ist endlich geschafft! Alles hat ein Ende!

Die neue Verkehrsstation und die P&R Anlagen sind fertig.

Mit etwas Verzögerung konnten nun alle Arbeiten abgeschlossen werden.

Über 10 Jahre Planungszeit und Abstimmungsprozesse sind vergangen. Das, was viele Menschen verhandelt und konstruiert haben, wurde in genau 2-jähriger Bauzeit bei laufendem Eisenbahnbetrieb gebaut.

Eine stolze Leistung, was Handwerker und Fachleute umgesetzt haben.

Am 19.07.2017 ab 14:00 Uhr wird in einer kleinen Feierstunde die Anlage mit Gottes Segen für den Betrieb und die Nutzung freigegeben. Vertreter des Landes, der DB-AG und viele beteiligte Gäste werden zu diesem feierlichen Anlass nach Jünkerath kommen. Die Bürger des Ortes und der Region sind herzlich dazu eingeladen.

Im Bahnhof wird über diesen Tag hinaus eine Ausstellung über das Gesamtprojekt zu sehen sein. Nach den Sommerferien werden alle Bürger an einem Samstag zu einem „Tag der offen Tür" zur neuen Verkehrsstation am Bahnhof eingeladen. Die Eisenbahnfreunde Jünkerath werden die Geschichte der Eisenbahn in der Region sowie die Bedeutung des Bahnhofs noch einmal in einem Vortrag beleuchten. Die Schritte, die zur Sanierung der Verkehrsstation geführt haben, werden in einer Ausstellung im Bahnhof dann zu sehen sein. Der Musikverein Obere Kyll wird diesen Tag musikalisch begleiten. Ich lade alle Bürger dazu ganz herzlich ein. Der Termin wird nach den Sommerferien noch gesondert bekannt gegeben.

In einem kurzen Rückblick möchte ich noch einmal die wichtigsten Eckpunkte hier aufzeigen.

Für uns als Gemeinde war es eine Herausforderung. Eine Bahnstation plant und baut man ja nicht alle Tage. Ich schaue gerne auf die vergangenen Jahre zurück, auf die vielen Menschen und Behörden, die uns unterstützt haben und uns wohlgesonnen waren. Dankeschön für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen, das sie uns entgegengebracht haben.

Ein wichtiger Baustein in unserem Gesamtkonzept ist damit fertiggestellt. Ein wichtiger Schritt in der Sanierung der Verkehrsinfrastruktur in unserer Region ist vollzogen. Viele weitere Schritte auf der Eifelstrecke müssen noch folgen. Wir haben unsere Ziele umgesetzt und vollzogen. Für uns als Bahnhofs-Gemeinde bedeutet dies auch eine 15%-tige finanzielle Beteiligung an den Gesamtkosten des Projektes. Leider gibt es keine gesetzlichen Regelungen, die eine finanzielle Beteiligung Dritter ermöglichen. Die Kosten teilen sich demnach die Deutsche Bahn AG, das Land-Rheinland Pfalz und die Ortsgemeinde Jünkerath.

Den sogenannten Mehrwert dieser Investition werden wir vielleicht nicht direkt feststellen können. Die neue Verkehrsstation mit den neuen P&R Anlagen werten unsere Gemeinde auf jeden Fall enorm auf.

Begonnen hat alles im Jahre 2003, als bei einem Treffen der Eisenbahnfreunde mit dem damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck in Neustadt a.d.W. die ersten 5000,- € für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie vom Land zugesagt wurden.

Im Jahre 2006 wurde der erste Vertrag zwischen der Ortsgemeinde, der DB-AG und der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz geschlossen. Ziel war es, ein Gesamtkonzept „Bahn" für Jünkerath in einem Pilotprojekt des Landes zu erarbeiten.

Im Jahre 2009 waren die Konzeptverhandlungen soweit fortgeschritten, dass die Gemeinde, alle nicht mehr von der Bahn benötigten Flächen einschl. des Bahnhofsgebäude, von der Bahn erwarb. Der Innenminister brachte damals persönlich die finanzielle Förderung zur Planung der neuen Verkehrsstation nach Jünkerath.

Von diesem Tage an plante ein Büro die neuen Anlagen. In vielen Sitzungen in Mainz, Frankfurt, Trier und Jünkerath musste alles abgestimmt und verhandelt werden.

2012 waren die Pläne zur Übergabe an die DB-AG fertig. Jetzt begann der Prüflauf und die Genehmigungen der aufwendigen Einzelmaßnahmen.

Im Jahre 2014 war es dann soweit. Die Pläne waren geprüft und endabgestimmt. Das Eisenbahnbundesamt genehmigte abschließend die Planungen. Erst jetzt, auf dieser Grundlage, konnte mit der DB-AG, dem Land Rheinland-Pfalz und der Gemeinde der Finanzierungsvertrag verhandelt werden. Dieser wiederum war Grundlage für die Förderung des Landes an die Gemeinde. 2015 folgte dann die Förderzusage an die Ortsgemeinde zum Bau der Anlagen.

Mit der Ausschreibung der Arbeiten wurde der bautechnische Teil der Arbeiten eingeläutet.

Die Gemeinde begann mit der Rodung des Geländes, bevor die Baufirmen am 15.06.2015 mit Maschinen anrückten. Eine große Herausforderung für die Baufirma war die Untersuchung des Baufensters nach Rüstungsaltlasten des 2. Weltkrieges. Genau 2 Jahre haben viele unterschiedliche Firmen hier gearbeitet: die Eisenbinder aus Bosnien, die Betonbauer aus Spanien, die Pflasterer aus Italien, die Garbionenbauer aus Ungarn, um nur einige zu nennen. Gemeinsam mit den hiesigen Firmen und Mitarbeitern haben sie eine schöne, barrierefreie Verkehrsstation gebaut.

Abschließend möchte ich mich als Ortsbürgermeister im Namen der Ortsgemeinde Jünkerath bei allen Beteiligten für die Unterstützung in diesem Projekt ganz herzlich bedanken, hier stellvertretend bei den verschiedenen Organisatioen, Behörden und Personen:

  • Firmen Balter und Backes mit ihren Mitarbeitern
  • Planer und Gutachter
  • Land Rheinland-Pfalz
  • Deutsche Bahn AG – verschiedene Bereiche
  • SPNV Nord Koblenz
  • LBM Koblenz und Gerolstein
  • ADD Trier
  • Kreisverwaltung Daun
  • Verbandsgemeinde Obere Kyll
  • Herrn Stefan Pauly (ehemals SPNV)
  • Herrn Wolfgang Baumann (ehemals Innenministerium)
  • Frau Astrid Schmitt MdL
  • Herrn Edgar Steffes, Verbandsgemeinde Obere Kyll
  • Eisenbahnfreunde Jünkerath e.V.
  • Gemeinderat Jünkerath und Beigeordnete

Besonderer Dank gilt den Anwohnern der Bahnhofstraße und der Gewerkschaftsstraße für die Unterstützung und ihre Geduld während der Bauphase.

 

 

Rainer Helfen

Ortsbürgermeister

2017 26KW Inbetriebnahme Bahn.pdf

 

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