Bürgermeister von Jünkerath

Mit der Gründung der Gemeinde Jünkerath 1930 beginnt die Ära der Jünkerather Bürgermeister.

Die vor 1930 selbständige Gemeinde Glaadt besaß allerdings schon Ortsvorsteher, auf die hier aber nicht näher eingegangen werden soll.

Erster Jünkerather Bürgermeister war Hubert Grady. In dieser Zeit wurde der Bürgermeister auch als Gemeindeschulze bezeichnet. Der Begriff "Schulze" hat sich aus der Bezeichnung "Schultheiß" entwickelt. In der Feudalzeit versah der Schultheiß die Aufgaben eines Bürgermeisters.

Im Januar 1935 übernahm Peter Mastiaux das Amt des Bürgermeisters, das er bis April 1946 innehatte.

Beim Kriegsende 1945 kam es dann zu einem Kuriosum, denn die amerikanischen Besatzungstruppen ernannten im März Lambert Hoffmann zum Bürgermeister der Krimm. Die Amerikaner waren der Ansicht, die Krimm sei ein selbständiger Ort. Die Franzosen, die im Sommer 1945 die Amerikaner ablösten und die Örtlichkeiten aus ihrer Besatzungszeit nach dem 1. Weltkrieg besser kannten, enthoben Lambert Hoffmann wieder des Amtes.

Im April 1946 wurde Michael Klinkhammer als kommissarischer Bürgermeister eingesetzt. Die erste offizielle Wahl nach dem 2. Weltkrieg am 15. 9. 1946 brachte Albert Gülden das Bürgermeisteramt.

August Wagner folgte BM Gülden als 9. Bürgermeister im Jahre 1979 bis 1989 nach. Wagner gehörte der CDU an.

Karl-Heinz Köber löste Wagner im August 1989 ab. Er gehörte der SPD an und begleitete das Amt bis zum August 1999.

Rainer Helfen folgte im August 1999 und hatte das 20 Jahre inne. Er gehörte der CDU an.

Unter seiner Regie erfolgte die Sanierung der Bahnstation Jünkerath. Die Planungen dauerten von 2005 bis 2015. Die Bauzeit der neuen Bahnstation dauerte 2 Jahre. Am 19. Juli 2017 wurde sie feierlich eingeweiht.

 

Die Jünkerather Bürgermeister im Überblick:

 

Bürgermeister.pdf

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